Kunstausfahrt ins ZKM
Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe

12. Januar 2026

Kunstausfahrt ins ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe

Moderne Medientechnologien haben die Welt verändert. Das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe hat diesen Wandel so aufmerksam begleitet wie keine andere Kunstinstitution weltweit. Seit seiner Gründung setzt das ZKM entscheidende Impulse in der künstlerischen Auseinandersetzung mit neuen Technologien. Auf diese Weise konnte in den vergangenen 30 Jahren eine der bedeutendsten Medienkunstsammlungen der Welt aufgebaut werden. Mit der Ausstellung „The Story That Never Ends. Die Sammlung des ZKM“ präsentiert das ZKM nun zahlreiche Highlights dieses einzigartigen Bestandes in einer neuen Ausstellung. Zu sehen sind Werke von den 1950er-Jahren bis in die Gegenwart, darunter Video-, Licht- und Klangarbeiten, kinetische Objekte und computerbasierte interaktive Installationen.

Die Werkauswahl ist stark geprägt vom Blick der Restauratoren am ZKM. Sie haben bewusst Arbeiten ausgewählt, die aufgrund der komplexen Restaurierung schon viele Jahre nicht mehr ausgestellt worden sind. So erzählt die Ausstellung die verwobenen Geschichten von Kunst und Technologie. Sie beleuchtet zugleich die Herausforderungen, die mit den rasanten Innovationszyklen sowie dem schnellen Veralten von Hard- und Software einhergehen – sowohl in Bezug auf den Erhalt der Medienkunst als auch im Hinblick auf die Zukunft unserer digitalen Kultur.

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts nutzen Künstlerinnen und Künstler die neuesten Technologien ihrer Zeit und erweitern so kontinuierlich die Ausdrucksmöglichkeiten der Kunst: Das Spektrum reicht von Video-, Licht- und Klangkunstwerken über motorbetriebene kinetische Objekte bis hin zu computerbasierten interaktiven Installationen und Werken, die mithilfe von künstlicher Intelligenz erzeugt wurden. Mit etwa 100 Arbeiten zeichnet „The Story That Never Ends“ diese Entwicklungslinien der Medienkunst und ihre Öffnung zu den Kategorien Raum, Zeit und Bewegung sowie Interaktion und Partizipation nach – von den 1950er-Jahren bis in die Gegenwart.

„Die Geschichte, die niemals endet“ spielt nicht nur auf die künstlerische Entwicklung, sondern auch auf die Herausforderungen an, mit denen Museen konfrontiert sind, die Medienkunstwerke sammeln: Technische Geräte sind nicht für die Ewigkeit gemacht, Datenträger zerfallen, Softwarestandards sind rasch überholt und Medienformate sind nach wenigen Jahren nicht mehr lesbar. Das bedeutet, dass Werke kontinuierlich überwacht und technisch aktualisiert werden müssen. Welche Auswirkungen hat dies auf die Kunst und unser kulturelles Gedächtnis? Welche Fähigkeiten müssen wir entwickeln, um nicht nur eine Zukunft zu haben, sondern auch eine Vergangenheit?

Der Kunstverein Singen e.V. hat für die Kunstausfahrt einen Reisebus organisiert. Abfahrt ist um 9 Uhr am Rathaus in Singen. Die Rückkehr in Singen ist um ca. 18 Uhr. Alle weiteren Details zu Programm, Fahrt, Kosten und Anmeldung für Mitglieder und Nichtmitglieder erfahren Sie direkt auf der Geschäftsstelle des Kunstvereins Singen e.V. unter Telefon 07731-85 125 oder per E-Mail kontakt@kunstverein-singen@singen.de.

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KUNSTVEREIN SINGEN E.V.

c/o Geschäftsstelle
Hohgarten 2
Rathaus Singen
D-78224 Singen

Telefon: +49 (0) 77 31-85 244

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